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qureis ist ein interaktives Tool, das es mehreren Personen erlaubt, nacheinander zu gestalten. qureis arbeitet dabei mit eigenen Defaults und eigenen Regeln.
Als Ausgangspunkt liegt ein Raster, das sich über einen Toggle-Button ein- und ausblenden lässt. In jedem Modul werden vier Quadrate angeordnet. Der Modus der Anordnung kann frei gewählt werden: random, horizontal (vier Quadrate nebeneinander), vertikal (vier Quadrate übereinander), diagonal oder als Block. Wenn innerhalb eines Moduls Quadrate direkt nebeneinander liegen, werden sie als Kreis mit einem Verlauf gezeichnet. Die gestaltende Person kann dabei die Spaltenanzahl, die Farbe, den Anordnungsmodus sowie eine Texteingabe und Textfarbe bestimmen.
Mit jeder Eingabe, Änderung oder Entscheidung, die getroffen wird, entsteht sofort eine neue Ebene auf der gemeinsamen Fläche. Auf diese Weise wird jede Entscheidung sichtbar und auch jeder Entscheidungsweg. Personen können entscheiden, miteinander zu gestalten und an dem weiterzumachen, was die Person davor begonnen hat, oder zu überschreiben. Denn nach einer gewissen Nutzung wird das Vorherige unsichtbar.
Jede Änderung kann über den Historie-Button nachverfolgt und exportiert werden.
Die gestaltenden Personen können ihr eigenes Endgerät verwenden, um qureis zu steuern. Die Änderungen sind am eigenen Screen sichtbar, aber auch an einem größeren Bildschirm. Das Handy wird so zur Fernbedienung.
Das experimentelle Ausprobieren mit qureis ist ausdrücklich gewünscht. Wie verändert sich die Visualität, wenn viel und schnell auf einmal geändert wird? Wie verändert sich die Visualität, wenn bewusst Entscheidungen getroffen werden? An welche Grenzen stoßen die gestaltenden Personen innerhalb der Gestaltungsmöglichkeiten?